Julia Schmidt M.A.

Forschungsschwerpunkte

  • Provenienzforschung, insbes. das besetzte Frankreich (Paris) während des zweiten Weltkrieges
  • Bildkünste der oberitalienischen Renaissance, insbes. Familie Gonzaga

Dissertationsvorhaben

Arbeitstitel: "Vespasiano Gonzaga Colonna. Die Legitimation und Selbstdarstellung des Herrschers von Sabbioneta in Bildwerken."
Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra.

Der am spanisch-habsburgischen Hof ausgebildete Vespasiano Gonzaga Colonna ließ zwischen 1554 und 1588 die Stadt Sabbioneta auf- und ausbauen. Im Rahmen dieses Vorhabens entstanden bedeutsame Selbstdarstellungen im Bildprogramm der Stadt deren Bearbeitung und Deutung im Bezug auf den legitimatorischen Charakter der Werke Grundlage der Dissertation sein werden.

 

Akademischer Lebenslauf

seit Jan. 2017 wissenschaftliche Projektmitarbeiterin im DZK-Projekt "Die Provenienz des Mainzer Buchbestandes aus der Kunsthistorischen Forschungsstätte Paris (1942-44)"

2016 Masterabschluss

Masterarbeit: „Die Cavalcata von Sabbioneta. –Die hölzernen Reiterstandbilder des Vespasiano Gonzaga Colonna."

Erstgutachter: Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra, Zweitgutachter: Prof. Dr. Matthias Müller

Masterstudiengang in Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2015 Assistenz der Organisationsleitung des 33. Deutschen Kunsthistorikertages in Mainz

2013 Bachelorabschluss

Bachelorarbeit: „Über die Repräsentation und Präsentation der weiblichen und männlichen Herrscher der oberitalienischen Renaissance anhand ihrer Privatgemächer. –Ein Vergleich der Camera degli Sposi und des Appartamento der Isabella d’Este am Hof von Mantua."

Bachelorstudiengang im Hauptfach: Klassischer Archäologie, Christlicher Archäologie und dem Schwerpunkt Kunstgeschichte, Beifach: British Studies

 

Publikationen

  • Schmidt, Julia, „Vespasiano Gonzaga Colonna. Die Legitimation und Selbstdarstellung des Herrschers von Sabbioneta in Bildwerken“, in: Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Neue Folge Stadt und Hof, Bd. 7, 2018, S. 81-93.       http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-002D-B59D-A

 

Vorträge

  • „Ausstellungsobjekt Buch – aktuelle Provenienzforschung sichtbar machen“ im Rahmen des Studientages „Displays im Vergleich“ in der Schule des Sehens, Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2019.
  • „Geschenke und Käufe in der Besatzungszeit: Die Pariser Bücher aus der Kunsthistorischen Forschungsstätte“ in der Schule des Sehens, Johannes Gutenberg-universität Mainz 2019.
  • „An Stelle" – Beziehungsgefüge skulpturaler Selbstdarstellungen Vespasiano Gonzaga Colonnas im Rahmen des Studientages „Konstellation Kunst. Zwischenberichte der Abteilung Kunstgeschichte“, Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2018.
  • „Überreste einer verschwundenen Institution – Die Bücher aus der Kunsthistorischen Forschungsstätte Paris (1942–44) in Mainz.“ (neuester Forschungsstand), Gemeinsames Kolloquium der Abteilung Kunstgeschichte, Sommersemester 2018, Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2018.
  • „Überreste einer verschollenen Institution – Die Bücher aus der ehemaligen Kunsthistorischen Forschungsstätte in Paris (1942-1944) in Mainz“, Ringvorlesung Provenienzforschung, Saarbrücken 2018.
  • „Interaktion der Objekte. Die Cavalcata von Sabbioneta, gesehen im Kontext einer Rüstkammer“, Doktorandenkolloquium, Villa Vigoni – Italienisch-Deutsches Zentrum für Europäische Exzellenz, Menaggio 2018.
  • „Un cavallo bianco o grigio“: Deutungen zum Reiterstandbild Vespasiano Gonzaga Colonnas in Sabbioneta“, Studientag der Abteilung Kunstgeschichte, IKM Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2017.

 

Forschungsaufenthalte

  • Doktorandenkolleg „Senza confini: la collezione come spazio del dialogo tra oggetti di diversa provenienza /“ /(26/02/2018 al 01/03/2018), Leitung: Dr. Cecilia Mazzetti di Pietralata, Chieti und Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra, Mainz, Villa Vigoni, Menaggio 2018.
    https://www.villavigoni.eu/event/senza-confini-la-collezione-come-spazio-del-dialogo-tra-oggetti-di-diversa-provenienza/
  • Römischer Studienkurs der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom) „Knotenpunkte und Netzwerke Neapels – Tiefenbohrungen in einer ›porösen‹ Stadt“ (16. – 22. Oktober 2017), Leitung: Prof. Dr. Tanja Michalsky unter Mitarbeit von Dr. Elisabetta Scirocco, Neapel 2017.