Mitteilungen – Veranstaltungen – Vorträge

Öffentliches Vortragsprogramm im Wintersemester 2018/19

Alle Vorträge, außer dem Studientag, finden um 18:15 Uhr im Hörsaal 02.521 des Georg-Forster-Gebäudes statt.

 

31. Oktober
Semestereröffnung

15. November
Studientag mit Beiträgen von Promovierenden des Instituts, ab 12:15 Uhr, Fakultätssaal Philosophicum
Konstellation Kunst. Zwischenberichte der Abteilung Kunstgeschichte

5. Dezember (Begleitend zur Ausstellung Spuren|suche, Schule des Sehens)
Dr. Nikola Doll (Bern)
Denkmodelle und Praxisfelder deutscher Kunstgeschichte im besetzten Frankreich (1940 bis 1944)

12. Dezember (Begleitend zur Ausstellung Spuren|suche, Schule des Sehens)
PD Dr. Iris Grötecke
Alfred Stange in Bonn: Wissenschaftsstrategien und Forschungsinteressen zwischen 1935 und 1945

9. Januar (Begleitend zur Ausstellung Spuren|suche, Schule des Sehens)
Esther Heyer M.A. (Brauweiler/München)
Kunstschutz und Karriere: Franziskus Graf Wolff Metternich und Kunsthistoriker-Kollegen beim deutschen militärischen Kunstschutz in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges

16. Januar
Prof. Dr. Stephan Hoppe (München)
Höfische Kunst in Mainz nach Gutenberg. Die Werkstatt des Erhard Reuwich aus Utrecht und ihr intellektuelles Umfeld

17. Januar
Workshop mit Prof. Dr. Stephan Hoppe (München) und Prof. Dr. Matthias Müller (Mainz), 10:00 bis 13:00 Uhr, GFG, Raum 01.314
Kunst und Frühhumanismus. Künstler- und Gelehrtennetzwerke im 15. Jahrhundert nördlich der Alpen

30. Januar (Begleitend zur Ausstellung Spuren|suche, Schule des Sehens)
Emily Löffler M.A. (Mainz)
Im Spannungsfeld von Kunstgeschichte und Politik – Französische und amerikanische Kunstrestitutionen nach 1945


Studientag: Konstellation Kunst. Zwischenberichte der Abteilung Kunstgeschichte

Donnerstag, 15. November 2018, ab 12 Uhr, Fakultätssaal Philosophicum

Auf dem Studientag "Konstellation Kunst" stellen interne und externe Doktoranden der Abteilung Kunstgeschichte Ausschnitte aus ihren aktuellen Forschungen vor. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Programmflyer


Interdisziplinäre Ringvorlesung im Wintersemester 2018/19: Grenzgänger

In Deutschland oder Frankreich aufgewachsen und sozialisiert haben sie die Grenze zwischen den Sprach- und Kulturräumen mehrfach überschritten. Bei jedem Grenzübertritt haben sie etwas von dem, was sie in einem der Räume aufgenommen haben in den anderen hinübergetragen, unbewusst oder bewusst. Jenen Akteuren des kulturellen Austauschs widmet sich im Wintersemester 2018/19 die interdisziplinäre Ringvorlesung Grenzgänger. Figuren des deutsch-französischen Kulturtransfers. Die Veranstaltungsreihe des Forums Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) und des Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs Mainz-Dijon (DFDK) wird in Kooperation mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) sowie dem Institut Français wöchentlich ausgerichtet und steht allen Interessierten offen.

Die Ringvorlesung stellt einige bedeutende Persönlichkeiten des deutsch-französischen Kulturaustauschs vor und fragt, inwiefern sie zur Ausbildung eines gemeinsamen europäischen Kulturbewusstseins beigetragen haben. Auf welche Weise haben sie in ihrem Werk Anregungen von jenseits des Rheins aufgegriffen und produktiv werden lassen? In welchem Maß haben sie selbst auf die Nachbarkultur verändernd gewirkt? Inwiefern ist der von ihnen vollzogene Transfer von Ideen, Konzepten, und Verfahren über die Ländergrenze hinweg für die jeweils betroffenen Disziplinen oder Diskurse bedeutsam geworden?

Die Veranstaltungen finden vom 23. Oktober bis zum 12. Februar dienstags um 18 Uhr c.t. auf dem Campus, Georg Forster-Gebäude, Jakob-Welder-Weg 12, im Hörsaal 02.521 statt.

Für die Konzeption sind Winfried Eckel (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) und Gregor Wedekind (Kunstgeschichte) verantwortlich.

Programm

 


 

Ausstellung in der Schule des Sehens

5. Dez. 2018 bis 31. Jan. 2019

Exlibris, Stempel, Etiketten, Annotationen, Bleistiftskizzen, Signaturen, handschriftliche Besitzvermerke, Widmungen ...
Diese und andere Spuren in und auf Objekten dienen der Provenienzforschung als wichtige Informationsquelle. Sie helfen bei der Identifizierung von Vorbesitzern, geben Hinweise auf die ursprünglichen Aufbewahrungsorte, erlauben Rückschlüsse hinsichtlich ihrer Verwendung und tragen somit zur Rekonstruktion der Provenienz bei.

Die Ausstellung Spuren|suche gibt anhand ausgewählter Bücher und ihrer Provenienzmerkmale einen Einblick in das Forschungsprojekt „Die Provenienz des Mainzer Buchbestandes aus der ehemaligen Kunsthistorischen Forschungsstätte Paris (1942 - 44)“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei die Rekonstruktion der Überführung der Publikationen nach Mainz, ihre problematische „Beschaffung“ in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und Frankreich sowie die Funktion der Bibliothek der Kunsthistorischen Forschungsstätte im Kontext des organisierten, verfolgungsbedingten Kunstraubes während der Okkupation stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Programm


Zusätzliches Exkursionsangebot im Wintersemester 2018/19

Wir möchten die Studierenden darauf aufmerksam machen, dass ab sofort ein zusätzliches Exkursionsangebot unter der Leitung von Sabine Scherzinger M.A. auf Jogustine verfügbar ist. Hierfür wurde eine Sonderanmeldephase von Mo, 29.10.18, 13 Uhr bis Mo, 12.11.18, 13 Uhr eingerichtet.

  • Objektbiographien – Das Städel in Frankfurt, Sa, 15.12.2018
  • Das Landesmuseum in Darmstadt, Sa, 26.01.2019
  • Das neue Museum – Das Museum für Angewandte Kunst und das Historische Museum in Frankfurt, Sa, 09.02.19
  • Exkursion: Die Skulpturensammlung des Liebieghauses in Frankfurt, Sa, 23.02.2019