Öffentliches Vortragsprogramm der Abteilung Kunstgeschichte

Dienstag, 20. April 2021, 18 Uhr s.t., IKM-Chat (MS-Teams):
Feierliche Semestereröffnung mit Informationen zum Verlauf des Semesters und Verleihung des Phoenix-Preises für die besten Seminarreferate

Dienstag, 27. April 2021, 18 Uhr s.t., IKM-Chat (MS-Teams):
Abendvortrag von Prof. Dr. Ingo Herklotz (Marburg): Richard Krautheimer in Deutschland (1925–1933). Aus den Anfängen einer wissenschaftlichen Karriere

Dienstag, 11. Mai 2021, 18 Uhr s.t., IKM-Chat (MS-Teams):
Abendvortrag von Dr. Philipp Gutbrod (Darmstadt): "Eine Stadt müssen wir erbauen, eine ganze Stadt!" Die Künstlerkolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe

Dienstag, 29. Juni 2021, 18 Uhr s.t., IKM-Chat (MS-Teams):
Abendvortrag von Dr. Kirsten Lee Bierbaum (Köln): Fragmentierung des Blicks, Wandern mit dem Auge, Zeugenschaft – Sehen als soziale Praxis am Beispiel des Kalkarer Georgsretabels

Dienstag, 06. Juli 2021, 18 Uhr, IKM-Chat (MS-Teams):
Abendvortrag von Dr. Gabriele Mackert (Darmstadt): Make a Chair! Man sollte Joseph Beuys' Kritik an Marcel Duchamp nicht überbewerten.

 

Den Studierenden wird der Zugangslink rechtzeitig über die Mailingliste zugeschickt. Externe Interessierte sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich zuzuschalten. Bitte schicken Sie uns hierfür eine kurze Anmeldung per E-Mail an kunstgeschichte@uni-mainz.de, Sie erhalten dann den Link für die Teilnahme.

 


"Gemalt mit Licht und Glas". Zur Entwicklung der Glasmalerei seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Am 22.4. findet um 19 Uhr digital über ZOOM eine von Prof. Matthias Müller geleitete Kooperationsveranstaltung des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Universität Mainz mit der Katholischen Akademie "Erbacher Hof" statt. Sie befasst sich mit der Glasmalerei seit der Mitte des 20. Jahrhunderts und insbesondere mit dem Werk des Glaskünstlers Johannes Schreiter. Weitere Informationen zum Programm. Anmelden können Sie sich per E-Mail an ebh.akademie@bistum-mainz.de.

Veranstaltungsflyer


Digitale Ringvorlesung Romantische Ökologien

Interdisziplinäre Ringvorlesung, veranstaltet von den Rhein-Main-Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt, gefördert durch den RMU-Initiativfonds Forschung. In Kooperation mit dem Deutschen Romantik-Museum Frankfurt und dem Senckenberg Naturmuseum Frankfurt.

Mittwoch, 26. Mai 2021, 18 Uhr: Vortrag von Gregor Wedekind, In, vor und mit der Natur. Ökologien romantischer Malerei bei Caspar David Friedrich

Komplettes Programm. Die Vorträge finden über ZOOM statt. Link zur Registrierung. Informationen zum Projekt.

 


Digitale Ringvorlesung Figuration des Nationalen (14.-19. Jahrhundert)

Interdisziplinäre Ringvorlesung, veranstaltet von der Forschungsplattform Frühe Neuzeit.

Mittwoch, 26. Mai 2021, 18 Uhr: Vortrag von Matthias Müller, Germania sancta - Germania corrupta - Germania capta. Zum Imagewandel der 'Reichsmutter' in der nationalen Bildpolitik des 16. und 17. Jahrhunderts

Mittwoch, 7. Juli 2021, 18 Uhr: Vortrag von Dr. Elke Werner, Geschichte wird gemacht. Peter Paul Rubens malt für die Nationen Europas

Komplettes Programm. Vorträge jeweils ab 16 Uhr freigeschaltet, Live-Diskussion um 19 Uhr.

Studierende können sich als Hörer über Jogustine registrieren. Die Veranstaltung ist außerdem Teil des Studium Generale. Externe können Zugang erhalten nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an Lara Bitter, labitter@uni-mainz.de.

 


Internationales Online-Symposium: Senghor im 21. Jahrhundert

Ce que Senghor apporte au XXIe siècle. Dynamiques de réception, héritage et lectures actuelles /
Senghor im 21. Jahrhundert. Rezeptionsdynamiken, kulturelles Erbe und aktuelle Lektüren

Internationales Online-Symposium am 17./18. Juni 2021 (ganztägig), veranstaltet vom Zentrum für Frankreich und Frankophoniestudien (ZFF) der Universität Mainz. Mit einer Einführung von Prof. Gregor Wedekind, Sprecher des ZFF.

In der jüngeren Vergangenheit haben afrikanische und europäische Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (Kunstgeschichte, Soziologie, Ökonomie, Ethologie, Philosophie und andere) eine Neubewertung von Léopold Sédar Senghor in einem ideologiefreien Rahmen angestoßen, gerade auch hinsichtlich seines kulturellen wie politischen Erbes im 21. Jahrhundert.

Das vom 17.-18. Juni 2021 vom Zentrum für Frankreich- und Frankophoniestudien (ZFF) der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz organisierte internationale und interdisziplinäre Kolloquium verfährt daher anhand zwei thematischer Achsen:

  • Es gilt, die Senghors Denken und Werken innewohnende Dynamik zu verstehen, welche zu der zwischen Verehrung und radikalen Ablehnung gespaltenen Rezeption geführt hat. Zum einen geht es also um eine strikte Historisierung von Senghors Schaffen, zum anderen um die Frage, inwiefern der historische Kontext seiner Rezeption im 20. Jahrhundert, Dekolonialisierung, Unabhängigkeit und Postkolonialismus, zu einer Verengung bei der Betrachtung seines Werks geführt hat.
  • Es gilt, eine Betrachtung seines Werks jenseits dieser historischen Frontlinien aus einer aktuellen Perspektive zu gewinnen und zu fragen, was es im und für das 21. Jahrhundert beisteuern kann, vor allem im Hinblick auf neue Konfigurationen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Anthropologie sowie in zeitgenössischer Kunst und Literatur.

Weitere Informationen und PROGRAMM.

Das Kolloquium wird in digitaler Form und mit Simultanübersetzung über Zoom stattfinden.
Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des ZFF: zff@uni-mainz.de.

 

 


Book Release: Sublimation/Sublimierung

Buchpräsentation mit den Herausgeber*innen und Autor*innen

18. Juni 2021, 18:30 Uhr MESZ
Passcode: 250893


Sublimation/Sublimierung: Redefining Materiality in Art after Modernism/Neubestimmungen von Materialität in der Kunst nach dem Modernismus, hrsg. von Christian Berger & Annika Schlitte, Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, Sonderheft 19 (März 2021).

Mit Beiträgen von Andrew Chesher, Lara Demori, Günter Figal, Vangelis Giannakakis, Anna-Rosja Haveman, Adi Louria Hayon, Annemarie Kok, Antje Krause-Wahl, James Nisbet, Julia Polyck-O’Neill, Dominic Rahtz, Christa Noel Robbins, Claire Salles, Lynn M. Somers, Marin R. Sullivan, Dylan Trigg und Friedrich Weltzien.

In der Chemie und in der Physik beschreibt ›Sublimation‹ heute den Phasenübergang, bei dem feste Stoffe direkt in den gasförmigen Aggregatzustand wechseln, ohne zuvor in den flüssigen Zustand überzugehen. Jenseits dieser naturwissenschaftlichen Verwendung ist ›Sublimierung‹ heute eher als (umstrittener) Fachbegriff der Psychoanalyse bekannt, der in zeitgenössischen philosophischen und ästhetischen Debatten keine zentrale Rolle mehr spielt. In Absetzung von der freudschen Orthodoxie stellt dieser Band nun die Produktivität des Konzepts für einen spezifischen künstlerischen Kontext unter Beweis, nämlich das Feld experimenteller künstlerischer Praktiken der 1950er bis 1970er Jahre. In den Beiträgen diskutieren 19 internationale Wissenschaftler*innen die Relevanz des Begriffs der Sublimierung für die Kunst, und zwar in einer Weise, die sich entschieden von einer psychologisierenden Kunstdeutung absetzt, welche die künstlerische Tätigkeit als Kompensation oder Ersatzbefriedigung für unterdrückte sexuelle Wünsche versteht. Stattdessen wird versucht, den philosophisch-metaphysisch aufgeladenen Begriff der Sublimierung wieder auf seinen Ausgangspunkt in der (Al-)Chemie zurückzuführen, um so den Vorgang einer experimentellen Transformation der Materie in seiner Anschaulichkeit zu thematisieren. In diesem Zusammenhang kann ›Sublimierung‹ mal als metaphysischer, mal als psychologischer, dann wieder als chemischer oder auch als kultureller Vorgang verstanden werden – oder alles zugleich. Diese Vielschichtigkeit macht das Konzept für die Beschreibung komplexer künstlerischer Praktiken so reichhaltig. Auf diese Weise lassen sich auf den ersten Blick sehr heterogen wirkende künstlerische Praktiken unter dem Aspekt der Sublimierung auf neue Weise miteinander in Beziehung setzen.


Organisiert von: Christian Berger, IKM – Abt. Kunstgeschichte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (christian.berger@uni-mainz.de); Annika Schlitte, Institut für Philosophie, Universität Greifswald (annika.schlitte@uni-greifswald.de)