Überblick Drittmittelprojekte

Univ.-Prof. Dr. Matthias Müller

laufende Drittmittelprojekte:

  • „Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel – Romanische und gotische Baukunst in Polen“ (mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien: Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Christofer Herrmann, Gdansk/Danzig, und Prof. Dr. Dethard von Winterfeld, Mainz (seit 2009)

abgeschlossene Drittmittelprojekte:

  • „Gedächtnisbilder, Gedächtnisarchitektur: Vom Umgang mit Geschichte in den architektonischen und bildkünstlerischen Medien der Gegenwart“ (Teilprojekt des laufenden Projekts „Schauplätze der Geschichte heute: Widerspiegelung und Wahrnehmung beiderseits der Oder“ der Universitäten von Greifswald und Szczecin/Stettin, dem Alfried Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald sowie des Pommerschen Landesmuseums und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern) (2002-2004)
  • „Bilder und Begriffe“ (im Rahmen des Handbuch-Projekts „Fürstliche Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich“ der Residenzen-Kommission der Göttinger Akademie der Wissenschaften) (2002-2005)
  • DFG-Projekt „Mittelalterliche Paramente in den Sammlungen der Hansestadt Stralsund – kunsthistorische und textilkundliche Forschungen“; gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Schn 625/1-2 u. MU 2478/2-2); zusätzlich gefördert durch die Abegg-Stiftung Riggisberg; Projektmitarbeiterinnen: Dr. Juliane von Fircks, Birgit Krenz (2004 – 2008)
  • VW-Projekt „Symbolkirchen in religiösen und politischen Umbrüchen im Ostseeraum. Rekonstruktion und Analyse ihrer religiösen und urbanen Nutzungen und Funktionen“ der Universität Hamburg (durch die VW-Stiftung gefördertes interdisziplinäres Projekt von Praktischer Theologie, Soziologie und Kunstgeschichte in Kooperation mit polnischen Wissenschaftlern) (Wiss. Beirat und Leiter von angegliederten Teilprojekten) (2005-2008)

Prof. Dr. Christofer Herrmann / Univ.-Prof. Dr. Matthias Müller / Prof. Dr. Dethard von Winterfeld

  • "Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel - Romanische und gotische Baukunst in Polen"
    Mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien (seit 2009).
    Projektleitung: Prof. Dr. Christofer Herrmann (Gdansk/Danzig), Prof. Dr. Matthias Müller (Mainz) und Prof. Dr. Dethard von Winterfeld (Mainz)

Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra

Univ.-Prof. Dr. Vasiliki Tsamakda

Univ.-Prof. Dr. Gregor Wedekind

  • Das Graduiertenkolleg „Materialität und Sozialität in Kultur und Gesellschaft" der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist eines von sechs sogenannten Minigraduiertenkollegs das Anfang 2015 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Geistes- und Sozialwissenschaften für zwei Jahre bewilligt wurde. Es widmet sich dem wichtigsten Kennzeichen moderner Gesellschaften, der Relevanz nicht-menschlicher Akteure: (technische) Artefakte, Texte, Substanzen und Organismen sind wichtige Bestandteile des beruflichen und privaten Alltags. Sie sind (all-) gegenwärtig, ermöglichen menschliches Handeln und sind Gegenstand vielfältiger Bearbeitungen und Diskurse. Hier setzen die Dissertationsprojekte des Mini-GRKs an und fragen nach dem Zusammenhang von Materialität und Sozialität, von sozialem (menschlichem) Handeln und den Wirkungen von Nicht-Menschen in Kultur und Gesellschaft.
    Projektleitung: Prof. Dr. Herbert Kalthoff (Soziologie, Sprecher SoCuM, Mainz),  Prof. Dr. Jörg Rogge, Geschichte, HKW, Mainz) und Prof. Dr. Gregor Wedekind (Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Mainz); Doktorandinnen: Anna Dorn (Soziologie), Janina Lea Gutmann (Geschichte) und Caroline Heise M.A. (Kunstgeschichte)

Prof. i. R. Dr. Urs Peschlow

  • "Grabung und Bauuntersuchung einer frühbyzantinischen Kirche in der kaiserzeitlichen Nekropole in Patara (Lykien / Südtürkei)"
    Das Projekt ist Teil des Grabungsprogramms in der antiken Stadt Patara, das von der Akdeniz Üniversitesi in Antalya durchgeführt wird. Gegenstand der Untersuchungen ist eine z.T. noch hoch anstehende Kirche, der ein eigener christlicher Friedhofsbezirk angegliedert war. Ziel ist die Klärung des Anlasses der Errichtung und der Funktion der Kirche. Darüber hinaus sollen die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses Komplexes erforscht werden und damit auch die Veränderungen, die die heidnische Nekropole in christlicher Zeit erfuhr. Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. Die erste Kampagne wurde im Sommer 2010 durchgeführt.
    Projektleitung: Prof. i. R. Dr. Urs Peschlow

apl. Prof. Dr. Wolfgang Brönner

abgeschlossene Projekte

  • "Straßburgs Architektur und Stadtplanung von 1850 bis 1950".
    Beteilige Hochschulen: ɉcole Nationale Supérieure de l'Architecture de Strasbourg, Université de Strasbourg, KIT Karlruhe, Institut für Baugeschichte, und Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kunstgeschichte. DFG-Förderung zur Initiierung und Intensivierung einer bilateralen Zusammenarbeit.
    Die Beteiligten haben eine längerfristige Zusammenarbeit verabredet, deren Ziel die Bearbeitung der Wechselbeziehungen französischer und deutscher Architektur und Stadtplanung sowie des Einflusses wechselnder nationaler Zugehörigkeit auf das Erscheinungsbild der Stadt Straßburg ist. Hauptaugenmerk wird dabei der Stadterweiterungen in wilhelminischer Zeit sowie der Umgestaltung der Altstadt in dieser Epoche und deren Fortentwicklung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gewidmet. Ein zweiter Schwerpunkt werden die während der deutschen Besetzung 1940 bis 1944 verfolgten Pläne sein, Straßburg zur Gauhauptstadt für Baden-Elsass auszubauen.
    Projektleitung: Prof. Dr. Anne-Marie Châtelet (ɉcole Nationale Supérieure de l'Architecture de Strasbourg), Hervé Doucet, maître de conférences en histoire d’architecture (Université de Strasbourg), Prof. Dr. Johann Josef Böker (KIT Karlsruhe) und apl. Prof. Dr. Wolfgang Brönner (Mainz). Beteiligt sind weiter: François Igersheim (Professeur honoraire, Institut d’histoire d’Alsace, Université de Strasbourg), Prof. Dr. Ing. Klaus Nohlen (Professor i. R. für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Fachhochschule Wiesbaden), Dr. Ing. habil. Wolfgang Voigt, (Stellvertretender Direktor des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main) und Service de l'Inventaire et du Patrimoine, Strasbourg.

laufende Projekte

  • DFG / ANR - Projekt "Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung. Straßburg 1830-1940", gefördert durch das Gemeinschaftsprogramm "Geistes- und Sozialwissenschaften" der Agence Nationale de la Recherche und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ausschreibung 2012 (Teilprojekt Mainz BR 3142/3-1, Laufzeit drei Jahre ab 2013). Die École Nationale de l'€™Architecture de Strasbourg, die Université de Strasbourg, das KIT Karlsruhe, die JGU Mainz und die FH Mainz haben sich zu einem gemeinsamen Forschungsvorhaben verbunden. Das Ziel des Projekts ist, das Erscheinungsbild einer Stadt als Ergebnis von transnationalen Einflüssen zu untersuchen und dabei auf Städtebau und Architektur die Methoden der "histoire croisée" anzuwenden. Straßburg, seit Jahrhunderten ein Ort des Transfers zwischen der französischen und der deutschen Kultur, ist in diesem Sinne exemplarisch. Die Zeit von 1830 bis 1940 wurde ausgewählt, weil in diesem Zeitraum einerseits die Entwicklung Straßburgs zur modernen Industriestadt stattfand, andererseits der viermalige Wechsel der Grenzen den Austausch zwischen den Nationen intensiviert hat. Projektleitung in Straßburg: Prof. Dr. Anne-Marie Châtelet (ENSAS), in Karlsruhe Prof. Dr. Johann Josef Böker und Dr.-Ing. Christiane Weber M.A, in Mainz, FH Prof. Emil Hädler. Projektleitung in Mainz, JGU: apl. Prof. Dr. Wolfgang Brönner, Projektmitarbeiter: Tobias Möllmer M.A.

METissage, Architecture, CULtur, Transferts culturels dans l’architecture et l’urbanisme. Strasbourg 1830-1940/ Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung. Straßburg 1830-1940:

Heft Nr. 1, (April 2014)

Heft Nr. 2,  (Dezember 2014)

PD Dr. Ute Engel

 

Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie