Tobias Möllmer M.A.

 

Studium

Studienfächer (HF/NF)

Europäische Kunstgeschichte (HF)
Christliche Archäologie (NF)
Medien- und Kommunikationswissenschaften (NF)

Hochschulen und Hochschulorte

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Universität Mannheim
Université Paris IV (Sorbonne)

Titel der Magisterarbeit

Französische Architektur im Deutschen Reich: Das Palais Lanz in Mannheim und sein Architekt Eugène Saint-Ange

Betreuer

Prof. Dr. Michael Hesse, Heidelberg
Prof. Dr. Dietrich Schubert, Heidelberg

Datum des Hochschulabschlusses

WS 2006/2007

 

Promotion

Arbeitstitel der Dissertation

Das bürgerliche Stadtpalais in Deutschland 1830-1890

Betreuer

apl. Prof. Dr. Wolfgang Brönner, Mainz
Prof. Dr. Michael Hesse, Heidelberg

Beginn des Dissertationsvorhabens
SS 2008

Wissenschaftlicher Werdegang

Berufliche Tätigkeit

seit 2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen des DFG-/ANR-geförderten Projekts METACULT (Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung – Straßburg 1830-1940).

2011-2012: Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (WS 2011/2012: Dozentur im Hochschulprogramm 2012, SS 2012: Assistenz der Geschäftsführung)

2009-2010: Freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Referat 26 (Denkmalpflege): Anteilige Bearbeitung der Denkmaltopographie Heidelberg Altstadt

2008-2009: Wissenschaftliche Mitarbeit bei John Deere & Company European Office: Ausstellungen und Vorträge für die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

2007-2012: Freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Friedrich-Engelhorn-Archiv e.V. in Mannheim: Forschungs- und Publikationsprojekte zu Geschichte und Bautätigkeit der Industriellenfamilie Engelhorn (2011-2012: Publikationsprojekt Villa Engelhorn, 2009-2011: Primärquellenrecherche zur Familie Engelhorn, 2008-2010: Publikationsprojekt Palais Engelhorn, 2007-2008: Publikationsprojekt Grabmale der Engelhorns)

2001: Freier Mitarbeiter des Historischen Museums der Pfalz Speyer (Führungen durch die Dauerausstellungen)

Auszeichnungen

Ulrich-Hahn-Preis des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Heidelberg für besondere Leistungen im Fach Kunstgeschichte (2006)

Publikationen

Monographien

  • Stil und Charakter. Beiträge zu Denkmalpflege und Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Festschrift zum 75. Geburtstag von Wolfgang Brönner. Berlin / Basel 2015.
  • Die Villa Engelhorn in Mannheim. Kunstwerk, Familienhaus, Baudenkmal. Herausgeber: Friedrich Engelhorn-Archiv e.V., Mannheim. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2012.
  • Das Palais Engelhorn in Mannheim. Geschichte und Architektur eines gründerzeitlichen Stadthauses. Herausgeber: Friedrich Engelhorn-Archiv e.V., Mannheim. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2010.
  • Grabmale der Familie Engelhorn auf dem Hauptfriedhof Mannheim. Von der bürgerlichen Ruhestätte zum Mausoleum von August Kraus. Herausgeber: Friedrich Engelhorn-Archiv e.V., Mannheim. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2008.
  • Das Palais Lanz in Mannheim. Französische Architektur im deutschen Kaiserreich (= Beiträge zur Mannheimer Architektur- und Baugeschichte 5). Verlagsbüro von Brandt, Mannheim 2008.

Aufsätze

  • Stadthaus und Villa bei den „Buddenbrooks“. Thomas Manns Sicht auf die Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. In: Tobias Möllmer (Hg.): Stil und Charakter. Beiträge zu Denkmalpflege und Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Festschrift zum 75. Geburtstag von Wolfgang Brönner. Berlin / Basel 2015, S. 337-358.
  • Heinrich Emerich und der Schutz des Ortsbildes. Eine Bauaktenanalyse zwischen Kaiserplatz und Contades. In: Metacult. Cahier / Arbeitsheft Nr. 3, S. 19-27
  • (zusammen mit Stephanie Marchal) Von der Avantgarde zur Arrièregarde: Der Universalkünstler Henry van de Velde – ein Forschungsbericht. In: Kunstchronik, Heft 12, Dezember 2014, S. 599-610
  • (zusammen mit Christiane Weber) Die Entstehung einer deutschen Musterbauverwaltung: Stadtbauamt und Baupolizei in Straßburg 1870-1918. In: Metacult. Cahier / Arbeitsheft Nr. 2, 2014, S. 52-58.
  • Das Villenviertel am Contades in Straßburg. Entwicklungslinien einer Stadtmorphologie im Spannungsfeld deutsch-französischen Kulturtransfers. In: Metacult. Transferts culturels dans l’architecture et l’urbanisme. Strasbourg 1830-1940 / Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung. Straßburg 1830-1940. Cahier / Arbeitsheft Nr. 1, 2014, S. 31-42.
  • Französischer Architekturimport: Palais Lanz und Villa Bohn. In: Ferdinand Werner: Mannheimer Villen. Bürgerliche Architektur und Wohnkultur in den Quadraten und der Oststadt (= Beiträge zur Mannheimer Architektur- und Baugeschichte 6). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, S. 347-362.
  • Vom Patrizierpalast zum Krankenhaus: 80 Jahre St. Hedwig-Klinik in Mannheim. In: Badische Heimat, Heft 2, 2009, S. 186-197.
  • Ein bürgerlicher Palazzo: Das Stadthaus der Familie Lanz in Mannheim. In: Mannheimer Geschichtsblätter, Neue Folge, 16, 2009, S. 7-24.
  • Berliner Neoklassizismus in Baden: Die Mausoleen von August Kraus (1868-1934) auf dem Mannheimer Hauptfriedhof. In: Badische Heimat, Heft 3, 2008, S. 389-399.
  • Pariser Architektur in Mannheim: Das Palais Lanz. In: Badische Heimat. Zeitschrift für Landes- und Volkskunde, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz, Heft 1, 2007, S. 140-147.

Beiträge

  • Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Hg.), Melanie Mertens (Red.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Baden-Württemberg. Band II.5.1: Stadtkreis Heidelberg. Teilband 1. Ostfildern 2013. (ca. 450 Haus- und Straßentexte)

Vorträge

  • „Der künstlerisch kontrollierte Privatarchitekt. Die ästhetische Einflussnahme der deutschen Heimatschutzbewegung am Beispiel Straßburg“, Vortrag anlässlich des internationalen Kolloquiums „Profils d’architectes“ der Université Lausanne, 25. September 2015 (Dave Lüthi, Gilles Prod’hom)
  • „Julius Meier-Graefe und die Architektur“, Vortrag anlässlich der Internationalen Tagung: „Julius Meier-Graefe – Grenzgänger der Künste“. 12.-14. März 2015 in Berlin (Stephanie Marchal, Ingeborg Becker)
  • „Ein früher Leins-Schüler: Der Maler-Architekt Adolf Gnauth in seiner Stuttgarter Zeit 1861-1876“, Vortrag am 27. November 2014 anlässlich des Symposiums: „Christian Friedrich Leins – ein Baumeister des 19. Jahrhunderts“ des Instituts für Architekturgeschichte in Stuttgart (Klaus Jan Philipp, Jan Lubitz)
  • „Das Palais Cassalette in Aachen. Mustergültiges Beispiel für ein Stadthaus des ausgehenden 19. Jahrhunderts“, Vortrag am 08.10.2014 im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen (gefördert durch das SLM Aachen sowie den Aachener Museumsverein e.V.,
  • „Die Entstehung einer deutschen Musterbauverwaltung: Stadtbauamt und Baupolizei in Straßburg 1870-1914“ (zusammen mit Christiane Weber), Vortrag am 26.09.2014 am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der JGU Mainz anlässlich des 4. Seminars des DFG-geförderten Projekts „Metacult. Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung in Straßburg 1830-1940“ (Wolfgang Brönner, Anne-Marie Châtelet, Christiane Weber)
  • „Von der weitgehenden Baufreiheit zur gestaltenden Baupolizei: Wohnhausarchitektur am Contades im Wandel der Bauordnungen", Vortrag am 21.02.2014 an der ENSAS in Straßburg anlässlich des 3. Seminars des DFG-geförderten Projekts „Metacult. Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung in Straßburg 1830-1940“ (Wolfgang Brönner, Anne-Marie Châtelet, Christiane Weber)
  • „Das Villenviertel am Contades. Stadtmorphologie, Typologie und Stilformen als Resultat deutsch-französischen Kulturtransfers zwischen Oberlinstraße und Heleneninsel“, Vortrag am 15.11.2014 am Institut für Baugeschichte in Karlsruhe anlässlich des 2. Seminars des DFG-geförderten Projekts „Metacult. Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung in Straßburg 1830-1940“ (Wolfgang Brönner, Anne-Marie Châtelet, Christiane Weber)
  • „Die Übertragung der Inventarisationsmethode zur Sichtung der Wohnbauten in der Straßburger Neustadt“, Vortrag am 13.05.2013 in der Maison Interuniversitaire de Science de l’Homme der Université Strasbourg anlässlich des 1. Seminars des DFG-geförderten Projekts „Metacult. Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung in Straßburg 1830-1940“ (Wolfgang Brönner, Anne-Marie Châtelet, Christiane Weber)
  • „Deutsche Architekten in Paris“, Vortrag am 11. Februar 2011 in der Maison Interuniversitaire de Science de l’Homme der Université Strasbourg (MISHA) anlässlich des Workshops „Straßburgs Architektur und Stadtplanung von 1850 bis 1950“ der JGU Mainz, des Instituts für Baugeschichte am KIT Karlsruhe und der ENSA Strasbourg (Wolfgang Brönner, Anne-Marie Châtelet, Christiane Weber et al.)
  • „Das Palais Lanz in Mannheim. Französische Architektur im Deutschen Reich“,Vortrag am 18.03.2008 im Stadtarchiv Mannheim für das Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.