Forschungsschwerpunkte

Meine Lehr- und Forschungsinteressen kennzeichnet weniger eine Schwerpunktsetzung als vielmehr ein Pluralismus der Themen und Ansätze. Leitend ist dabei ein spätmodernes Denken, das sich annäherungsweise mit den offenen Baulandschaften des Architekten Tadao Ando vergleichen lässt, die in die Umgebung hineinragen und mit dieser die Kommunikation suchen, ohne deren Einnahme und Besetzung im Auge zu haben. Jüngere Interessen gelten der Körper-, Subjekt-, Objekt- und Technikkultur. Der Fokus richtet sich, wie für die Kunstgeschichte lange schon erprobt, auf die Untersuchung von Singularitäten, deren Reflexion vorzugsweise vor der komplexen und dynamischen Folie von Gesellschaft, Stadt oder Epoche erfolgt. Angestrengt werden weniger Deutungen oder Wertungen als Geltungsanalysen, also die Frage danach, welche Bedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt galten, und dies indem historische und systematische Fragestellungen eng geführt werden.

2020-2025: DFG-Projekt „Mobilier urbain. Objektkultur und öffentlicher Raum im Paris des 19. Jahrhunderts“

2019-2020: Gastwissenschaftler am SFB 1015 „Muße“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2016-19: Lehrstuhlvertretung Universität des Saarlandes (Institutsleitung)

2016/17: Umhabilitierung an die Universität Mainz

2015: Lehrstuhlvertretung Universität Mainz

2013/14: Lehrstuhlvertretung Universität des Saarlandes (Institutsleitung)

2009/10: Gastprofessur an der Universität Mainz

2008: Gastprofessur an der Universität des Saarlandes

2007: Habilitation an der Universität des Saarlandes

2001/04: Akademischer Gast und Vertretung einer Oberassistenz an der ETH Zürich

2002/03: Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung mit Forschungsaufenthalt in Paris

1999/2004: Stipendiat des Deutschen Studienzentrums Venedig

1993/98: Stipendiat des Kunsthistorischen Instituts Florenz

Studium in Mainz, Heidelberg, Berlin (TU), Paris (EHESS)

Forschung

laufende Forschungsprojekte:

Mobilier urbain. Objektkultur und öffentlicher Raum im Paris des 19. Jahrhunderts