Das Forschungsprofil der Professur für Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt im Mittelalter und in der beginnenden Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Matthias Müller) umfasst in besonderer Weise die Bildkünste und Architektur europäischer Fürstenhöfe und Residenzstädte, die mittelalterliche Sakralarchitektur und ihre bildliche Ausstattung sowie bestimmte Fragestellungen der modernen und zeitgenössischen Architektur. Die Forschungsinteressen dieser Professur werden dabei von folgenden Aspekten geleitet: Formen der Bildlichkeit, Repräsentation und Historizität in der Architektur, Raumkonzepte, Bildkonzepte in der höfischen Kunst, Politische Ikonographie, Kunst als Medium der Erinnerungs- und Residenzkultur, Kunst in Prozessen des Kulturtransfers.
Thomas Aufleger M.A.
Benedikt König (1842–1906): Karrierestrategien und Werk eines freischaffenden Bildhauers in deutschen Residenzstädten der Gründerzeit
Eva Authried M.A.
Materialästhetik, Aura und Kontext: Zeitgenössische Architektur in Rom und die Bedeutung der „assoziativen Zeichenhaftigkeit“ für die Gestaltung moderner Erinnerungsorte
Simone E. Abt M.A.
Was ist Kunst? Zur Bedeutung der Institutionellen Kunsttheorien George Dickies für die Kunstkritik der Moderne
Serina Berg M.A.
Englische Herrscherinnenporträts – Form, Funktion und europäischer Kontext
Blanche Brandl M.A.
Narrativität, Religiosität und Modernität. Heinrich Maria Davringhausens Analyse einer Gesellschaft im Wandel
Julia Brandt M.A.
Denkmal versus Natur? Strategien zum Erhalt der Zitadelle und Festung Mainz im Anwendungsfeld digitaler Dokumentation unter Berücksichtigung des Denkmal- und Naturschutzes (kooperative Promotion zusammen mit der Hochschule Mainz, Prof. Dr.-Ing. Piotr Kuroczyński).
Ana Faye Fegg M.A.
Die Kunst ist kein Geheimnis mehr. Untersuchungen zur russischen Künstlervereinigung „Die Wanderer“
Ariane Frauendorf M.A.
Die Rezeption altniederländischer Malerei an norditalienischen Fürstenhöfen im Kontext höfischer Repräsentation (1430-1530)
Ruth Hansmann M.A.
Kulturtransfer und Transkulturation als politisch-religiöser und ästhetischer Diskurs in höfischen Bildkonzepten des alten Reiches im späten Mittelalter und früher Neuzeit
Céline Harder M.A.
Hans von Düren und die mittelrheinische Bildhauerei: Netzwerke, Stilfragen und das Phänomen der Kleinarchitektur in der Kunst der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
Alina Hauch M.A.
Kunst und Nation in der Vormoderne. Die Rolle der Künstler im frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich im Kontext der Nationskonzepte deutscher Humanisten
Jennifer Hessert M.A.
Gabriele Mucchi und der Nuovo Realismo – Ein vergessener Neorealist als Wanderer zwischen zwei Welten. Mucchis Realismus-Konzept im Kontext der italienischen Realismo-Bewegung und des sozialistischen Realismus in der DDR
Martina Koniczek M.A.
Philosophie und Ästhetik: Schopenhauer und die abstrakte Malerei des frühen 20. Jahrhunderts
Katharina Kresse M.A.
Fürstinnen als Sammlerinnen für die höfische Kunstkammer: Netzwerke, Praktiken, Räume
Rebecca Mellone M.A.
Jerusalem am Rhein. Genese und Bedeutung der Jerusalem-Anlage in der kurtrierischen Gemeinde Leutersdorf am Rhein (1646-1769)
Tamina Müller M.A.
Bildnis und Raum: Funktion und Bedeutung von Innen- und Außenräumen in der niederländischen Portätmalerei des 15. Jahrhunderts
Pia Oehler M.A.
Stände und Residenz. Formen und Medien landständischer Repräsentation in österreichischen Residenzstädten des 16. Jahrhunderts
Maria Clara Piazza de Andrade M.A.
Zwischen Epigonalität und Originalität: Bartolomé Esteban Murillos Porträtmalerei im europäischen Kontext (Arbeitstitel)
Franziska Siedler M.A.
Nicht aus einer Hand. Studien zu Künstlerkooperationen in den nördlichen und südlichen Niederlanden und ihrer Auswirkung auf die Arbeitsweisen der Künstler in den deutschen Ländern vom 16.-19. Jh
Karola Sperber M.A.
Städtischer Kirchenbau in Mainz um 1300 und die Herausforderung der Bettelorden. Formen der Innovation, Rezeption und Repräsentation in der Mainzer Stifts- und Pfarrkirchenarchitektur
Stefan Rahde M.A.
Macht und Repräsentation. Der Residenzenbau der pommerschen Herzöge im Zeitalter der frühneuzeitlichen Territorienbildung
Melanie Räuschel M.A.
Wahrnehmung und Erinnerung im Werk von Janett Cardiff
Petra Schaefer M.A.
Im Dialog mit den Kulturen – zu grundlegenden Aspekten im Werk von Lore Bert (Arbeitstitel)
Joachim Forderer M.A.
Fürstliche Repräsentation in der Universitätsstadt. Zur Bedeutung von Universitätsgebäuden für die visuell-räumliche Kommunikation zwischen fürstlichem Stadtherrn und Bürgern und die Evidenz landesherrlicher Bildung im städtischen Raum (Arbeitstitel)
Das Profil der Professur für Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit liegt vorrangig auf den Bildkünsten des 15.-18. Jahrhundert im europäischen Raum mit einem Schwerpunkt auf der Kunst Italiens. Besondere Berücksichtigung findet die Kunsttheorie seit der Renaissance, sowie Malerei und Zeichnung des Barocks. Die Forschungsinteressen liegen darüber hinaus auf Historiographie und Wissensformationen, der Kanonbildung, Sammlungsgeschichte und damit verbundener Praktiken, Transferprozessen sowie der politischen Ikonographie.
Anna Lea Scigliano M.A.
Orrore &Terribilità – Schrecken in der Kunst des Seicento
Carolina Palumbo M.A.
’Istituzioni Ornamentali sull’Antico e sul Vero‘. Archeologia e ispirazione artistica nell’opera di G. Damiani Almeyda e V. Loria
Janina Antonia Hanisch M.A.
Von einer Frau enthüllt. Die Darstellung des nackten Körpers bei Elisabetta Sirani
Xenia Schramek M.A.
Kleinwüchsige im spanischen Infantenporträt der Frühen Neuzeit
Nadine Krüger M.A.
Archivpraktiken und kulturelle Wertesysteme – Eine Fallstudie: Der fotografische Nachlass von Cornelius von Fabriczy in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz
Katharina Sophie Hüls M.A.
Italiens Kunsthandel während des Zweiten Weltkrieges – Käufer, Händler und Vermittler
Daniel Leis M.A.
Die Piazza di San Marco in Venedig als Ort der Republik. Zur sozialen Ordnung des Raumes
Die Professur für Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart widmet sich vorrangig den Bildkünsten des späten 18. bis zum 21. Jahrhundert, bildet dabei einen dezidierten Frankreichschwerpunkt aus und berücksichtigt im besonderen Maße die Geschichte und Ästhetik der Fotografie sowie die der europäischen Romantik. Die Forschungsinteressen dieser Professur beziehen sich auf die Geschichte des Künstlertums, Genieästhetik und Kunstreligion, auf die Theorie und Geschichte der Mimesis sowie die Ideengeschichte der europäischen Moderne.
Jürgen Armbrecht M.A.
Paul Klees Ölfarbezeichnungen. Ästhetik einer Werkgruppe zwischen Reproduktion und Transformation
Laura Domes M.A.
Otto Ritschl – Vertreter der deutschen Nachkriegsabstraktion 1945–1976
Julia Groblewski-Meiser M.A.
Anker oder Knoten? Eine Studie über Identitätsbildung durch Architektur am Beispiel der Elbphilharmonie
Laura Gvenetadze M.A.
Carolus-Duran: Das Geschäft mit dem Porträt, 1870–1900.
Caroline Heise M.A.
Bilder rahmen. An den Rändern und Grenzen der Bilder von Paul Klee
Katharina Täschner M.A.
Die Metropole im Print. Fotografie und Bildpublizistik im Paris der Zwischenkriegsjahre
Camille Theisinger M.A.
Botanische Illustrationen als ökologische Erzählungen
Roman Widera M.A.
Ästhetik des Filmmaterials