Forschungsprojekte der Professur für „Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und beginnender Früher Neuzeit“

Das Forschungsprofil der Professur für Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt im Mittelalter und in der beginnenden Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Matthias Müller) umfasst in besonderer Weise die Bildkünste und Architektur europäischer Fürstenhöfe und Residenzstädte, die mittelalterliche Sakralarchitektur und ihre bildliche Ausstattung sowie bestimmte Fragestellungen der modernen und zeitgenössischen Architektur. Die Forschungsinteressen dieser Professur werden dabei von folgenden Aspekten geleitet: Formen der Bildlichkeit, Repräsentation und Historizität in der Architektur, Raumkonzepte, Bildkonzepte in der höfischen Kunst, Politische Ikonographie, Kunst als Medium der Erinnerungs- und Residenzkultur, Kunst in Prozessen des Kulturtransfers.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Müller

(Stand: 30.07.2015)

laufende Forschungsprojekte:

Drittmittel

  • „Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel – Romanische und gotische Baukunst in Polen“ (mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien: Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Christofer Herrmann, Gdansk/Danzig, und Prof. Dr. Dethard von Winterfeld, Mainz (seit 2009)

abgeschlossene Forschungsprojekte:

  • „Das Schloß als Bild des Fürsten. Studien zur herrschaftlichen Metaphorik in der Residenzenarchitektur des Alten Reichs (1470-1618)“ (2001 abgeschlossenes Habilitationsprojekt; Publikation 2004)
  • „Schinkel und seine Schüler. Auf den Spuren großer Architekten in Mecklenburg und Pommern“ (Projekt mit Sonderausstellung und Katalogbuch in Zusammenarbeit mit dem Vineta-Museum der Stadt Barth, dem Bereich Architektur der Fachhochschule Coburg, dem Landesamt für Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, dem Herder-Institut Marburg und dem Nationalmuseum Stettin [Muzeum Narodowe Szczecin]; gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern) (2002-2004)
    Katalogbuch und Ausstellung wurden 2005 mit dem Schinkel-Preis der deutschen Karl Friedrich Schinkel-Gesellschaft ausgezeichnet
  • „Wirklich … wahr – Gabriele Mucchi und die Malerei des Realismus“ (Erarbeitung von wissenschaftlichem Katalogbuch und Sonderausstellung anläßlich des 550. Gründungsjubiläums der Universität Greifswald 2006) (2004-2006)
  • „Apelles am Fürstenhof – Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich“ (Sonderausstellung mit wiss. Katalogbuch in Kooperation mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg) (2008-2010)

Drittmittel

  • „Gedächtnisbilder, Gedächtnisarchitektur: Vom Umgang mit Geschichte in den architektonischen und bildkünstlerischen Medien der Gegenwart“ (Teilprojekt des laufenden Projekts „Schauplätze der Geschichte heute: Widerspiegelung und Wahrnehmung beiderseits der Oder“ der Universitäten von Greifswald und Szczecin/Stettin, dem Alfried Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald sowie des Pommerschen Landesmuseums und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern) (2002-2004)
  • „Bilder und Begriffe“ (im Rahmen des Handbuch-Projekts „Fürstliche Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich“ der Residenzen-Kommission der Göttinger Akademie der Wissenschaften) (2002-2005)
  • DFG-Projekt „Mittelalterliche Paramente in den Sammlungen der Hansestadt Stralsund – kunsthistorische und textilkundliche Forschungen“; gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Schn 625/1-2 u. MU 2478/2-2); zusätzlich gefördert durch die Abegg-Stiftung Riggisberg; Projektmitarbeiterinnen: Dr. Juliane von Fircks, Birgit Krenz (2004 – 2008)
  • VW-Projekt „Symbolkirchen in religiösen und politischen Umbrüchen im Ostseeraum. Rekonstruktion und Analyse ihrer religiösen und urbanen Nutzungen und Funktionen“ der Universität Hamburg (durch die VW-Stiftung gefördertes interdisziplinäres Projekt von Praktischer Theologie, Soziologie und Kunstgeschichte in Kooperation mit polnischen Wissenschaftlern) (Wiss. Beirat und Leiter von angegliederten Teilprojekten) (2005-2008)

 

Univ.-Prof. Dr. Dethard von Winterfeld

  • "Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel - Romanische und gotische Baukunst in Polen" (mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien: Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Christofer Herrmann, Gdansk/Danzig, und Prof. Dr. Matthias Müller) (seit 2009)
  • Forschungsprojekt "Bauforschung am Mainzer Dom": Interdisziplinäre Kooperation des Instituts für Kunstgeschichte und des Instituts für Projektentwicklung und angewandte Bauforschung in der Denkmalpflege (IProD) der Fachhochschule Mainz. Projektleitung: Prof. Dr. D. von Winterfeld und Prof. Dipl.-Ing.E. Hädler (FH Mainz). Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Anne-Katrin Dignath M.A.

PD Dr. Ute Engel

  • Forschungsprojekt "Der gotische Mainzer Dom. Der Ausbau der erzbischöflichen Kathedrale vom späten 13. bis zum 15. Jahrhundert." (Projektbeschreibung)