Dr. Heiko Damm

 

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Lehr- und Forschungsschwerpunkte

Italienische Malerei, Graphik und Skulptur der Frühen Neuzeit; Material- und Produktionsästhetik; Geschichte und Kennerschaft der Handzeichnung; Kunstliteratur, Künstlerbiographik, Künstlermythen; Nachleben Michelangelos; Gian Lorenzo Bernini; "Prontezza" und Stilpluralität im Werk Luca Giordanos; Federico Zuccari als Zeichner und Theoretiker

Akademischer Lebenslauf

Studium der Kunstgeschichte, Komparatistik und Italianistik in Leipzig, Berlin und Rom. Magisterarbeit über Berninis Hl. Laurentius. 2001-2004 Stipendiat und Wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Seit 2004 Honorarredakteur für das Allgemeine Künstlerlexikon (AKL). 2006 Promotion bei Rudolf Preimesberger mit der Arbeit Santi di Tito (1536-1603) und die Reform des Altarbilds in Florenz an der Freien Universität Berlin. Juli-Dezember 2006 ebd. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im von Klaus Krüger geleiteten Teilbereich C 5 "Signa und res. Bildallegorien der Renaissance (14.-16. Jahrhundert)" innerhalb der DFG-Forschergruppe 606 "Topik und Tradition". 2007-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der von Michael Thimann geleiteten Max Planck Research Group "Das Wissende Bild. Epistemologische Grundlagen profaner Bildlichkeit vom 15. bis 19. Jahrhundert" am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Forschung

Habilitationsprojekt:
Verwandlungskünstler: Prontezza und Stilpluralität bei Luca Giordano

Schon zu Lebzeiten erlangte der wohl produktivste Maler des 17. Jahrhunderts, Luca Giordano (1634-1705), wegen seines unüberbietbaren Maltempos als "Luca fa presto"€ Berühmtheit. In einer ersten Fallstudie wurden die produktionsästhetischen Implikationen einer Darstellung des mythischen Wettlaufs von Atalante und Hippomenes untersucht. Als gerahmtes Fresko lässt sich das Galeriebild als gewitzter Kommentar zur Schnellmalerei verstehen, verweist es doch als 'Tagwerk' (giornata) selbst auf seine fabelhaft kurze Entstehungszeit.
Von Giordanos Improvisationsgabe und malerischer Intelligenz schwerlich zu trennen ist eine wahrhaft proteische Verwandlungskunst, also die besondere Befähigung zur Einfühlung in fremde maniere und deren gekonnte, mitunter auch Kenner täuschende Nachahmung. Beide Aspekte - virtuose Raschheit (prestezza) und Stilpluralität - lassen sich in ihrer Interdependenz als eine Poetik der Transformation und Liquefaktion beschreiben, wie die monographisch angelegte Untersuchung in einer Reihe miteinander verzahnter Einzelanalysen zeigen wird.
Dass auch die konkrete Wiedergabe von Flüssigkeiten Giordanos Element war, lässt sich beispielhaft an seinem Florentiner Gemälde Triumph der Galatea (um 1675) verdeutlichen, in dem Wasserstrahl und Welle in besonderer Weise zu Protagonisten werden und alle Bildelemente in Bewegung geraten, ja die Farbe selbst ihren Aggregatzustand zu wechseln scheint. Im malerischen Gestus einer solchen zugleich Raffael, Tizian und Pietro da Cortona zitierenden, die Stileme also mischenden Komposition teilt sich gleichsam das fruchtbare Hervorströmen von Giordanos Bildideen, das Sprudelnde und Überschäumende seines Temperaments mit.
Luca fa presto zelebrierte Malgeschwindigkeit und Wandlungsfähigkeit als Signum höchster Vitalität. Mit seiner von den Zeitgenossen gerühmten Gabe, komplexe Bildprogramme treffend zu erfassen und kreativ weiterzuentwickeln, trug er ebenso zur Selbststilisierung als Proteus der Malerei bei wie mit den sein gesamtes Oeuvre durchziehenden, vielfach variierten Bildsujets aus Ovids Metamorphosen. Im Zusammenhang mit dem Prinzip von Zitat und ingeniöser Transformation verdienen außerdem Giordanos gemalte Hommagen an Rubens und Velázquez besondere Aufmerksamkeit. Für die Untersuchung wird die Frage nach der zeitgenössischen Wahrnehmung der genannten Phänomene leitend sein. Zur näheren Bestimmung der theoretischen Voraussetzungen seiner spezifischen Produktionsästhetik werden deshalb neben seinen frühen Biographien auch Texte der neapolitanischen Dichtung und Kunstliteratur herangezogen.

Assoziiertes Mitglied des DFG-Forschungsprojekts „Die Materialität der Wissensordnungen und die Episteme der Zeichnung. Die Zeichnungsalben des Sebastiano Resta“

Publikationen

Monographien:

  • (mit Dagmar Korbacher) Das Jahrhundert Vasaris. Florentiner Zeichner des Cinquecento (Ausstellungskatalog Berlin 2011), München 2011.

 

Herausgeberschaften:

  • (mit Martina Papiro) Stefano della Bella (1610-1664): Neue Studien zum zeichnerischen und druckgraphischen Werk (Akten des Workshops am Warburg-Haus, Hamburg), Petersberg: Michael Imhof Verlag (im Erscheinen)
  • (mit Henning Hoesch) galleria portatile. Handzeichnungen Alter Meister aus der Sammlung Hoesch, (auch Englisch: galleria portatile. Old Master Drawings from the Hoesch Collection), Petersberg: Michael Imhof Verlag 2017
  • (mit Peter Forster und Elisabeth Oy-Marra) Caravaggios Erben. Barock in Neapel (Katalog der Ausstellung im Museum Wiesbaden), München: Hirmer 2016
  • (mit Michael Thimann und Claus Zittel) The Artist as Reader: On Education and Non-Education of Early Modern Artists (= Intersections. Interdisciplinary Studies in Early Modern Culture, 27), Leiden – Boston: Brill 2013 (Besprochen von Amy Golahny, in: Renaissance Quarterly 66, 2013, 4, S. 1364f., URL: http://www.jstor.org/stable/10.1086/675107)
  • (mit Hein-Th. Schulze Altcappenberg, Michael Thimann und Ulf Sölter) Disegno. Der Zeichner im Bild der Frühen Neuzeit (Katalog der Ausstellung im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin 2007-2008), München und Berlin: Deutscher Kunstverlag 2007

 

Aufsätze:

  • „Imprimitur und Fingerspur: Zu Luca Giordanos Londoner ‘Hommage an Velázquez’", in: Magdalena Bushart und Henrike Haug (Hg.), Spur der Arbeit. Oberfläche und Werkprozess (Interdependenzen. Die Künste und ihre Techniken, III), Köln und Weimar: Böhlau 2017 (im Druck).
  • „Agon und Spitzenkragen: Zur Rhetorik des Ornaments in Berninis Büste Ludwigs XIV.“, in: Claudia Lehmann und Karen Lloyd (Hg.), A Transitory Star. The Late Bernini and his Reception, Akten des Studientages an der Bibliotheca Hertziana, Rom, 8. Juni 2008 (= Ars et scientia. Schriften zur Kunstwissenschaft, Bd. 10), Berlin und Boston: De Gruyter 2015, S. 33-69.
  • „An Unknown Vasari Drawing in Braunschweig“, in: The Burlington Magazine 157, 2015, Nr. 1344, S. 158-160.
  • "Der akademische Leser: Krahe, Ghezzi & Ghezzi", in: Kunibert Bering (Hrsg.), Lambert Krahe (1712-1790). Maler - Sammler - Akademiegründer. Ergebnisse des Symposiums zum 300. Geburtstag des Gründers der Kunstakademie Düsseldorf 8.-10. November 2012, Düsseldorf:Athena 2013, S. 185-208.
  • (Mit Michael Thimann und Claus Zittel) "Introduction: Close and Extensive Reading among Artists in the Early Modern Period"€, in: Heiko Damm / Michael Thimann / Claus Zittel (Hrsg), The Artist as Reader. On Education and Non-Education of Early Modern Artists (= Intersections. Interdisciplinary Studies in Early Modern Culture, 27), Leiden und Boston: Brill 2013, S. 1-68.
  • "Tagwerk und Schnelligkeitsprobe: Luca Giordano malt Atalantes Wettlauf", in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 38, 2011, S. 59-82.
  • Einleitung und Kommentar zum Leben des Fra Angelico, in: Giorgio Vasari, Das Leben des Filippo Lippi, des Pesello und Francesco Peselli, des Andrea del Castagno und Domenico Veneziano und des Fra Angelico. Neu ins Deutsche übersetzt von Victoria Lorini. Herausgegeben, kommentiert und eingeleitet von Jana Graul und Heiko Damm, Berlin 2011, S. 70-77, 192-248.
  • "Candor. Michael Triegels Papstporträt", in: Richard Hüttel (Hrsg.), Michael Triegel. Verwandlung der Götter (Ausstellungskatalog Leipzig 2010-2011), München: Hirmer 2010, S. 113-129.
  • "Harsdörffer und das Michelangelo-Bild des deutschen Barock", in: Michael Thimann und Claus Zittel (Hg.), Georg Philipp Harsdörffers 'Kunstverständige Discurse', Heidelberg: Manutius-Verlag 2010, S. 39-88.
  • "'Victimae paschali'€˜: Bilder der Auferstehung Christi von Giorgio Vasari und Santi di Tito", in: Eckhard Leuschner und Mark R. Hesslinger (Hrsg.), Das Bild Gottes in Judentum, Christentum und Islam. Vom Alten Testament bis zum Karikaturenstreit, Petersberg: Michael Imhof Verlag 2009, S. 180-202.
  • "»Nota qui l'essempio del'€™ fratel'€™ mio«: Wege zum Erwerb des Disegno, gewiesen von Federico Zuccari"€, in: Disegno. Der Zeichner im Bild der Frühen Neuzeit, hg. von Hein-Th. Schulze Altcappenberg und Michael Thimann. Mit Heiko Damm und Ulf Sölter (Ausstellungskatalog Berlin 2007-2008), München und Berlin: Deutscher Kunstverlag 2007, S. 31-43.
  • "Gian Lorenzo on the Grill: The Birth of the Artist in His Primo Parto di Devozione"€, in: Maarten Delbeke, Evonne Levy, Steven F. Ostrow (Hrsg.), Bernini's biographies. Critical Essays, University Park: Penn State Press 2007, S. 223-249.
  • "Hoch stapeln / pilas de engaño. Zur Malerei von / La pintura de Stefan Stößel", in: De Leipzig a Düsseldorf. Figuración alemanaactual (Ausstellungskatalog A Coruña 2006-2007), Valladolid 2006, S. 106-109.
  • "Zur Malerei Michael Triegels", in: Michael Triegel (Ausstellungskatalog Leipzig u. a. 1999-2000), Leipzig 1999, S. 23-27.

 

Rezensionen:

  • Review of: Brigitte Volk-Knüttel, Peter Candid (um 1548-1628): Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik, Berlin: Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, 2010, in: Master Drawings 53, 2015, 2, S. 93-103.
  • Zum Jubeljahr: Vasari-Ausstellungen in Arezzo, Neapel und Florenz (Sammelbesprechung von: Il primato dei toscani nelle Vite del Vasari; Giorgio Vasari Disegnatore e Pittore. "Istudio, diligentia et amorevole fatica"; Vasari a Napoli. I dipinti della sacrestia di San Giovanni a Carbonara. Il restauro, gli studi, le indagini; Giorgio Vasari. Santo è Bello; Omaggio a Vasari 1511-1574. Dipinti di Giorgio Vasari dalla Collezione dell'€™Ente Cassa di Risparmio di Firenze; Vasari, gli Uffizi e il Duca), in: Kunstchronik 66, 2013, Heft 8, S. 395-404.

  • Rezension von: David Klemm, Stefano della Bella (1610-1664). Zeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle, Köln 2009, in: Journal für Kunstgeschichte 14, 2010, 3, S. 164-168.
  • Rezension von: Alexandra Dern, Scipione Pulzone (ca. 1546-1598), Weimar: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften 2003, in: sehepunkte 5, 2005, Nr. 7/8 [15.07.2005],

 

Katalogeinträge:

  • Kat. Nrn. 2 (Domenico Puligo), 10-11 (Aurelio Luini), 13 (Taddeo Zuccari), 14 (Niccolò Martinelli, gen. Il Trometta), 15 (Alessandro Casolani), 16 (Federico Zuccari), 27-28 (Andrea Boscoli), 30 (Giovanni Baglione), 33-34 (Camillo Procaccini) mit zugehörigen Biographien, in: Heiko Damm und Henning Hoesch (Hg.), galleria portatile. Handzeichnungen Alter Meister aus der Sammlung Hoesch, Petersberg: Michael Imhof Verlag 2017, S. 26-29, 62-67, 72-87, 120-127, 132-135, 142-149, 390, 391, 393, 398f., 403, 407.
  • “Handzeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Dalberg” (mit Kat.-Nrn. 1-43), in: Olaf Mückain (Hg.), Das Goldene Zeitalter. Barock im Heylshof (Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Heylshof, Worms), Worms 2016, S. 7-22.
  • Kat. Nrn. 34, 35 (Giuseppe Cesari), 81, 82 (Pietro Novelli), 95 (Aniello Falcone), 111 (Antonio De Bellis), 152, 153, 155, 161 (Luca Giordano), 170 (Giovanni Battista Beinaschi), 177 (Lorenzo Vaccaro), 205 (Paolo De Matteis), in: Peter Forster, Elisabeth Oy-Marra, Heiko Damm (Hg.), Caravaggios Erben. Barock in Neapel (Katalog der Ausstellung im Museum Wiesbaden), München: Hirmer 2016, S. 270f., 340f., 360f., 390f., 458-461, 466f., 478f., 490f., 504f., 547.
  • Kat. Nr. 6 (Domenico Puligo), in: Bastian Eclercy (Hg.), Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici (Ausstellung im Städel Museum, Frankfurt/M.), München / New York 2016, S. 54f.
  • Kat.-Nrn. 14a-b, 78 (Theodor Rehbenitz, Leone Leoni), in: Michael Thimann und Christiane Hübner (Hg.), Sterbliche Götter. Raffael und Dürer in der Kunst der deutschen Romantik (Ausstellung in den Kunstsammlungen der Universität Göttingen und in der Casa di Goethe, Rom), Petersberg 2015, S. 160-163, 344f.
  • Kat.-Nr. 37 (Peter Candid) in: From Donatello to Bernini. Italian Sculptors’ Drawings from the Renaissance to the Baroque (Ausstellung am Isabella Stewart Gardner Museum, Boston), hg. von Michael Cole und Oliver Tostmann, London 2014, S. 239-242.
  • Kat.-Nr. 53 (Giuseppe d’Alvino, called Il Sozzo) in: Capturing the Sublime: Five Centuries of Old Master Drawings from a Private Chicago Collection (Ausstellung am Art Institute of Chicago), hg. von Suzanne Folds McCullagh, New Haven – London 2012, S. 108f., 275.
  • Kat.-Nrn. 6 (Pier Francesco Foschi), 9-11 (Baccio Bandinelli), 12 (Benvenuto Cellini), 13 (Francesco Salviati), 14 (Carlo Portelli), 17 (Giorgio Vasari), 19-21 (Giovanni Battista Naldini), 22 (Il Poppi), 23 (Jacopo Zucchi), in: Heiko Damm / Dagmar Korbacher, Das Jahrhundert Vasaris. Florentiner Zeichner des Cinquecento (Ausstellung des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin im Kabinett in der Gemäldegalerie, Berlin 2011), München 2011, S. 24, 28-38, 40f., 44-51.
  • Kat.-Nrn. 2-4 (Ferdinand Olivier), 5b (Friedrich Olivier), 10 (Franz Horny), in: „An den Wassern Babylons saßen wir“. Figurationen der Sehnsucht in der Malerei der Romantik. Ferdinand Olivier und Eduard Bendemann (Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck 2009-2010), hg. von Alexander Bastek und Michael Thimann, Petersberg 2009, S. 78-81, 88f., 102-105.
  • Kat.-Nrn. 2.5 (Oberitalien, 16. Jh.), 4.1 (Tiberio Titi), 4.2 (Galileo Galilei), in: Ferdinand Karl. Ein Sonnenkönig in Tirol (Ausstellung im Schloß Ambras, Innsbruck), hg. von Sabine Haag, Wien 2009, S. 128f., 223-226.
  • Kat.-Nrn. 3 (Bartolomeo Passarotti), 19 (Jacopo da Empoli), 22 (Pietro Paolo Bonzi), 28 (Pietro Francesco Alberti), 29-30 (Nach Federico Zuccari), 31 (Giovanni Bilivert), 38 (Anton Domenico Gabbiani), 49 (Federico Zuccari), in: Disegno. Der Zeichner im Bild der Frühen Neuzeit, hg. von Hein-Th. Schulze Altcappenberg und Michael Thimann. Mit Heiko Damm und Ulf Sölter (Ausstellung im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin 2007-2008), München und Berlin 2007, S. 64f., 94f., 100f., 120-129, 142-145, 170-173.
  • Kat.-Nrn. 28 (Charles-Alphonse Dufresnoy), 40 (Antonio Francesco Gori), 69 (Lavinia Fontana), in: Bilder im Wortfeld. Siebzig Einsichten in die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts (Ausstellung an der Freien Universität Berlin), hg. von Wolf-Dietrich Löhr und Michael Thimann, Berlin 2006, S. 69f., 88f., 134f.

 

Lexikon- und Handbuchartikel:

  • Artikel “Perez de Alesio, Mateo”, “Perino del Vaga”, “Petrazzi, Astolfo”, “Picchi, Giorgio”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 95-96, Berlin / Boston 2017 (im Druck).
  • Artikel “Paggi, Giovanni Battista”, „Pandolfi, Giovanni Giacomo“, „Parigi, Giulio“, „Passarotti, Bartolomeo“, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 94, Berlin / Boston 2016, S. 132f., 240, 313f., 393f.
  • Artikel “Nogari, Paris”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 92, Berlin / Boston 2016, S. 484f.
  • Artikel “Monaldi, Bernardino“, “Morandini, Francesco (Il Poppi)”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 90, Berlin / Boston 2016, S. 266, 422f.
  • “Martinelli, Giovanni”, “Martinelli, Niccolò (Il Trometta)”, “Marucelli, Valerio”, “Massari, Lucio”, “Mati, Francesco”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 86, Berlin / Boston 2015, S. 353f., 354f., 419f., 486, 537f.
  • „Luzzi, Luzio“, (mit Sabine Hoffmann) “Magistris, Giovanni Andrea”, (mit Sabine Hoffmann) “Magistris, Simone de”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 86, Berlin / Boston 2015, S. 51f., 327, 327f.
  • “Lomazzo, Giovan Pietro”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 85, Berlin / Boston 2014, S. 204-206.
  • “Ligozzi (Künstlerfamilie)“, “Ligozzi, Giovanni Ermanno”, “Ligozzi, Francesco”, “Ligozzi, Jacopo”, “Lippi, Lorenzo”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 84, Berlin / Boston 2014, S. 237, 237f., 238, 238-240, 28f.
  • “Landini, Taddeo”, „Langetti, Giovanni Battista“, „Lama, Giulia“, “Lappoli, Giovanni Antonio”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 83, Berlin / Boston 2014, S. 12f., 85f., 133, 187f.
  • “Jacopo da Empoli”, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 77, Berlin 2012, S. 211-214.
  • „Ingoli, Matteo“, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 76, Berlin 2012, S. 295f.
  • „Grassi, Gabriele di Luca“, in: Saur – Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 60, Leipzig 2008, S. 454-455.
  • „Johann Liss: Die Verzückung des Hl. Paulus“, in: Frank Büttner u. a. (Hg.), Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Barock und Rokoko, München 2008, S. 527.

 

Organisation von Tagungen und Workshops

  • (mit Elisabeth Oy-Marra) Internationale Tagung Laboratorium Neapel. Plurale Stilbildung, Künstlerkonkurrenz und Wirkungsästhetik in der neapolitanischen Barockmalerei in Verbindung mit der Ausstellung Caravaggios Erben. Barock in Neapel im Museum Wiesbaden, 9.-11. Februar 2017.
  • (mit Elisabeth Oy-Marra) Michelangelos Moses: Aneignung und Auslegung, Studientag in der Schule des Sehens der Johannes Gutenberg-Universität, veranstaltet vom IKM, Abteilung Kunstgeschichte, 21. Januar 2015.
  • (mit Elisabeth Oy-Marra und Daniel Leis) Forum Kunstgeschichte Italiens: Übersetzen als kulturelle, künstlerische und wissenschaftliche Praxis, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, 3.-5. April 2014.
  • (mit David Klemm, Hamburg, Kunsthalle) Della bella linea. Graphische Bravour und epistemische Praxis im Werk von Stefano della Bella (1610-1664): Internationale Tagung der Max Planck Research Group "Das wissende Bild" in Verbindung mit dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle am Warburg-Haus, Hamburg, 9.-10. Juli 2009 (Eine Besprechung von Anka Ziefer erschien in der Kunstchronik 63, 2010, 3, S. 104-109).
  • (mit Sabine Hoffmann, Rom, Bibliotheca Hertziana) Internationale Tagung Das Gnadenbild der Santissima Annunziata um 1600: Verehrung - Verbreitung - Verwandlung, am Kunsthistorischen Institut in Florenz, 23.-24. April 2009.
  • (mit Michael Thimann, Florenz, Kunsthistorisches Institut) Studientag zur Physiognomik um 1800, Kunsthistorisches Institut in Florenz, 15. Mai 2008.
  • zahlreiche Workshops im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Das wissende Bild" am Kunsthistorischen Institut in Florenz, seit 2007.

Konzeption und Kuratierung von Ausstellungen

  • (mit Olaf Mückain) Handzeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Dalberg im Museum Heylshof, Worms, 1. Oktober bis 31. Dezember 2016.
  • (mit Dagmar Korbacher) Das Jahrhundert Vasaris. Florentiner Zeichner des Cinquecento, Ausstellung des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin im Kabinett in der Gemäldegalerie, 17. Mai – 21. August 2011.
  • (mit Hein-Th. Schulze-Altcappenberg und Michael Thimann) Disegno. Der Zeichner im Bild der Frühen Neuzeit im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, 23. November 2007 bis 24. Februar 2008.