Aktuelle Mitteilungen

Erfolgreicher Abschluss des einjährigen Vorprojektes „Mittelalterliche Architektur in Livland (Estland, Lettland). Die Baukunst einer historischen Grenzregion im Nordosten Europas“ unter Leitung von Prof. M. Müller

Teilnehmer des Workshops vor dem Stadtarchiv Tallinn. Foto: Tiina Kala.

Zum erfolgreichen Abschluss des einjährigen Vorprojektes „Mittelalterliche Architektur in Livland (Estland, Lettland). Die Baukunst einer historischen Grenzregion im Nordosten Europas“ unter der Leitung von Prof. M. Müller in Zusammenarbeit mit Prof. D. von Winterfeld und Prof. C. Herrmann trafen sich vom 24.04.-28.04.2017 Projektbeteiligte aus Estland, Lettland, Dänemark und Deutschland im Stadtarchiv Tallinn (dt. Reval) zu einem Workshop zusammen. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens standen die Diskussion der Projektergebnisse (Fotodokumentation in Lettland und Estland, Objekt- und Literaturliste, Objektbeschreibungen) sowie der intensive Austausch über das Konzept eines mehrjährigen Hauptprojektes in Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg. Der freundliche Empfang der Projektteilnehmer beim Deutschen Botschafter in Estland, Herrn Christoph Eichhorn, in seiner Residenz auf dem Domberg in Tallinn sowie ein von den estnischen Kollegen organisierter eintägiger Ausflug zu ausgewählten mittelalterlichen Objekten in der Umgebung von Tallinn rundeten das gelungene Projekttreffen ab. Die Möglichkeiten zur Fortführung des Projektes in Kooperation mit verwandten Vorhaben werden beim Treffen der Vertreter des Livland-Projektes, des Herder-Instituts, des Dehio-Projektes sowie der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung am Donnerstag, den 8. Juni besprochen.

Zusätzliches Lehrangebot zur 2. Anmeldephase:

Brönner, Übung vor Originalen: „Kirchen des Historismus in Mainz und Wiesbaden“, Mi, 14-16 h, SR 02-511

Meier, Übung vor Originalen: „Hauptwerke Mittelalterlicher Kunst im Dom- und Diözesanmuseum Mainz, Blockveranstaltung, s. JOGU-StINe

Junker, Projektseminar: „Weltkulturerbe und Gartenkunst“, Blockveranstaltung, s. JOGU-StINe

Konrad, Basis-Seminar: „Perspektive und Raum in der frühneuzeitlichen Malerei zwischen den Niederlanden und Italien“, Do, 16-18 h, Hö 02-521

Konrad, Basis-Übung: „Grundlagen der Architektur(-geschichte)“, Fr, 12-14 h, Hö 02-521

Zusätzliches Exkursionsangebot zur 2. Anmeldephase:

Scherzinger: „Kunstwerke und ihre Geschichte. Die Sammlungen des Städel und des Liebieghauses“, Fr, 24.06.17, Frankfurt a. M. (1 Tag)

Damm: „Besuch der Ausstellung ‚Idea et Inventio‘. Italienische Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts“, Fr, 30.06.17, Düsseldorf (1 Tag)

Konrad: „Architektur in Mainz“, Sa, 08.07.17, Mainz (1 Tag)

Wedekind/Berger: „Documenta 14“, Di, 18.07. – Do, 20.07.17, Kassel (3 Tage)

Wörsdörfer: „Städel Museum – Werke aus den Sammlungen Kunst der Moderne & Gegenwartskunst“, Mi, 26.07.17, Frankfurt a. M. (1 Tag)

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste fördert Projekt zur Provenienzrecherche in Mainz

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Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg fördert für zwei Jahre eine Provenienzrecherche zu einem Sonderbestand in der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra.

Die Bücher stammen ursprünglich aus der Kunsthistorischen Forschungsstätte Paris (1942-1944) und waren nach dem Krieg von der französischen Militärregierung an das Kunsthistorische Institut der neu gegründeten Universität Mainz überwiesen worden. Im Rahmen des Projekts werden nun ab 1. Januar 2017 die beiden Projektmitarbeiterinnen, Sabine Scherzinger M.A. und Julia Schmidt M.A., die Provenienz der Bücher klären und darüber hinaus deren Funktion im Kontext des organisierten, verfolgungsbedingten Kunstraubes während der Besatzung von Paris im Zweiten Weltkrieg untersuchen.

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Bericht SWR2

Dr. Dr.-Ing. Hauke Horn gewinnt den Dalberg-Preis 2016

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Dr. Dr.-Ing. Hauke Horn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaften, Abt. Kunstgeschichte, erhält den renommierten Dalberg-Preis 2016 für transdisziplinäre Forschung für seine Dissertation "Erinnerungen, geschrieben in Stein. Spuren der Vergangenheit in der mittelalterlichen Kirchenbaukultur" von der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt in Verbindung mit den Thüringer Universitäten und Hochschulen.

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Pressebericht in der Allgemeinen Zeitung

Herzlichen Glückwunsch !

Die DFG bewilligt das Forschungsprojekt «Die Materialität der Wissensordnungen und die Episteme der Zeichnung. Die Zeichnungsalben des Sebastiano Resta» von Frau Univ.- Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra.

Gegenstand des Vorhabens sind die Klebebände des Kenners und Zeichnungssammlers Sebastiano Resta (1635–1714), der seine Zeichnungen in Alben nach unterschiedlichen historiographischen Kriterien ordnete. Sie stellen eine visuelle Kunstgeschichtsschreibung dar, deren Ordnung durch die Abfolge der Gegenstände selbst, nämlich der Zeichnungen, getragen wird. Die Evidenz der historisch geographischen Ordnung von Restas Alben unterliegt einer komplexen Beweisführung durch das Bild und Textgeflecht, das zugleich Einblick in die Beweggründe der Auswahl erlaubt. Als visuell argumentierende Kunst-geschichten entwerfen Restas Alben erstmals eine Kunstgeschichtsschreibung, die das Format der Künstlerviten ablöst und stattdessen geographisch ausgerichtete Ordnungs-systeme, wie das der Schulen, pragmatisch umzusetzen vermag.

Ziel der Untersuchung ist es, die Episteme der Zeichnung als Träger früher Wissensordnungen der Kunst für die Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte wiederzugewinnen und ihre Aporien exemplarisch darzulegen. Am Beispiel der Klebebände Sebastiano Restas sollen die dem Material impliziten, historischen sowie methodischen Voraussetzungen dieser visuellen Wissensordnungen der Kunst um 1700 erstmals auf-gezeigt und im Kontext taxonomischer Modelle der Naturgeschichte und graphologischer Methoden der Zeit um 1700 diskutiert werden. Damit wird nicht nur beabsichtigt, eine der Wurzeln der Kennerschaft und ihre enge Verbindung zu zeitbedingten epistemischen An-nahmen über die Zeichnung zu erforschen, sondern vor allem auch die theoretischen Implikationen, die mit der Materialität dieser, anhand von Zeichnungen erstellten Wissens-ordnungen einhergingen, offenzulegen.

Das Projekt wird von der DFG gefördert.

Mainzer Studentinnen forschen in Kooperation mit UNESCO an Wernerkapelle in Bacharach. Lehrveranstaltung im Rahmen eines internationalen und interdisziplinäres Forschungsprojekt unter Leitung von Dr. Hauke Horn (Mainz/IKM)

Lernen an der Universität und gleichzeitig an aktueller Forschung partizipieren: Für Studentinnen der Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ging dieser oftmals nur bedingt einzulösende Wunsch am vergangenen Wochenende in Erfüllung. Gemeinsam mit Architekturstudenten von der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und internationalen Studierenden, die im Rahmen des UNESCO Young Experts Forums in Deutschland zu Besuch sind, untersuchten die angehenden Akademiker unter anderem mithilfe lasergestützter Technologie die Bausubstanz der Wernerkapelle in Bacharach. Die studentischen Teams wurden aus je einer Studentin der Kunstgeschichte von der JGU, einem/einer Architekturstudenten/-in der Hochschule RheinMain und einem internationalen Studierenden gebildet. "Die gemischten Teams sorgten nicht nur für interdisziplinäres Arbeiten, sondern trugen auch zur internationalen Völkerverständigung bei", erklärt Dr. Hauke Horn vom Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der JGU, Initiator und Leiter der Veranstaltung, die Zielsetzungen der Zusammenarbeit.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Dr. Hauke Horn gewinnt Europäischen Romanikforschungspreis

Dr. Hauke Horn, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Absolvent des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaften, Abt. Kunstgeschichte, hat den renommierten Europäischen Romanik Forschungspreis 2014 für seine Dissertation zum Thema „Die Tradition des Ortes. Ein formbestimmendes Moment in der deutschen Sakralarchitektur des Mittelalters“ verliehen bekommen.

Die ausgezeichnete Arbeit, die mit einem Stipendium der Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz gefördert und von Prof. Dr. Matthias Müller betreut wurde, erhielt 2012 das Abschlussprädikat „summa cum laude“. Zur Meldung

Herzlichen Glückwunsch!

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Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft (IKM)
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