Forschungsprojekte der Professur für "Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und beginnender Früher Neuzeit"
Das Forschungsprofil der Professur für Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt im Mittelalter und in der beginnenden Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Matthias Müller) umfasst in besonderer Weise die Bildkünste und Architektur europäischer Fürstenhöfe und Residenzstädte, die mittelalterliche Sakralarchitektur und ihre bildliche Ausstattung sowie bestimmte Fragestellungen der modernen und zeitgenössischen Architektur. Die Forschungsinteressen dieser Professur werden dabei von folgenden Aspekten geleitet: Formen der Bildlichkeit, Repräsentation und Historizität in der Architektur, Raumkonzepte, Bildkonzepte in der höfischen Kunst, Politische Ikonographie, Kunst als Medium der Erinnerungs- und Residenzkultur, Kunst in Prozessen des Kulturtransfers.
Univ.-Prof. Dr. Matthias Müller
- DFG-Projekt "Fremdbilder – Selbstbilder: Kulturtransfer und Transkulturation als ästhetischer und politisch-religiöser Diskurs in höfischen Bildkonzepten des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit im Alten Reich"; gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (MU 2478/1-1); Projektmitarbeiterin: Ruth Hansmann M.A. (seit 2006) - (Das eigenständige Projekt ist Teil des interdisziplinären Projektverbundes "Prozesse des Kulturtransfers an deutschen Fürstenhöfen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit"; neben dem kunsthistorischen gehören hierzu ein geschichtswissenschaftliches Projekt [Leitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß, Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters, Universität Greifswald] und ein literaturwissenschaftliches Projekt [Leitung: Prof. Dr. Udo Friedrich, Lehrstuhl für deutsche Literatur des Mittelalters, Universität Greifswald].) ( PDF-Dokument)
- Forschungsverbundprojekt „UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Entwicklung integrativer Theorien und Modelle zur Kulturlandschaft“ (Projektmitarbeiterin: Dr. Ute Engel)
- "Künstler im Spannungsfeld von Hof und Stadt - Differenzierungsprozesse in Amt, Status und Funktion der in höfischen Diensten tätigen Künstler im Alten Reich des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit (1480-1550)" - Das Projekt befasst sich mit Amt, Status und Funktion der in höfischen Diensten stehenden Künstler im Alten Reich des späten Mittelalters und der beginnenden frühen Neuzeit. Das Forschungsvorhaben zielt als vergleichend angelegte Untersuchung auf die systematische Darstellung von Amt, Status und Funktion der für die Fürstenhöfe tätigen Künstler und strebt damit die Klärung und Kategorisierung differenzierter Künstlermodelle an den deutschen Fürstenhöfen an. Durch die übergreifende Fragestellung, bei der Künstler- und Auftraggeberpersönlichkeiten, Spezifik der regionalen Hofkultur, Wechselbeziehungen zwischen Hof und Stadt und zeitgleiche konzeptuelle, künstlerisch-ästhetische wie personelle Austauschprozesse in Europa gleichermaßen berücksichtigt werden, ergeben sich gänzlich neue Sichtweisen auf das komplexe Phänomen der Hofkünstler im Alten Reich und in Europa um 1500. (PDF-Dokument)
- Langzeitprojekt der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen:"Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Urbanität im integrativen und konkurrierenden Beziehungsgefügevon Herrschaft und Gemeinde" Link zur Projektbeschreibung und Kontaktdaten
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Matthias Müller
Projektmitarbeiterinnen: Dr. Melanie Ehler, Ruth Hansmann M.A., Christian Katschmanowski M.A.
Studentische Hilfskräfte: Eva Authried, Leonie Köhren
- „Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel – Romanische und gotische Baukunst in Polen“ (mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien: Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Christofer Herrmann, Gdansk/Danzig, und Prof. Dr. Dethard von Winterfeld, Mainz) (seit 2009)
in der Antragsphase:
- "Memoria und Kirchenbau. Erinnerung als konstitutives Element in der gotischen Sakralarchitektur Europas"
- „Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft. Kulturen integrativer und konkurrierender Beziehungen in Residenz- und Hauptstädten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert“ (Mitantragsteller, Antragsstellung beim Akademieprogramm)
Univ.-Prof. Dr. Dethard von Winterfeld
- „Mittelalterliche Architektur von der Oder bis zur Weichsel – Romanische und gotische Baukunst in Polen“ (mehrjähriges Forschungsprojekt, finanziert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien: Projektleitung zusammen mit Prof. Dr. Christofer Herrmann, Gdansk/Danzig, und Prof. Dr. Matthias Müller) (seit 2009)
- Forschungsprojekt "Bauforschung am Mainzer Dom": Interdisziplinäre Kooperation des Instituts für Kunstgeschichte und des Instituts für Projektentwicklung und angewandte Bauforschung in der Denkmalpflege (IProD) der Fachhochschule Mainz. Projektleitung: Prof. Dr. D. von Winterfeld und Prof. Dipl.-Ing.E. Hädler (FH Mainz). Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Anne-Katrin Dignath M.A.
PD Dr. Ute Engel
- Forschungsprojekt „DER GOTISCHE MAINZER DOM. DER AUSBAU DER ERZBISCHÖFLICHEN KATHEDRALE VOM SPÄTEN 13. BIS ZUM 15. JAHRHUNDERT“. (Projektbeschreibung als PDF-Dokument)