Christian Berger M.A.
Französische und englische Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts, amerikanische Kunst seit 1945, Theorie und Kritik der künstlerischen (Post-)Moderne, zeitgenössische Kunst.
Inhaltsverzeichnis
Akademischer Lebenslauf
Akademischer Lebenslauf
Geboren 1977 in München, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Gießen, Bristol und Berlin. Januar 2003 bis Januar 2007 Mitglied des DFG-Sonderforschungsbereichs 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der Freien Universität Berlin (Link). Februar 2007 Magister mit einer Arbeit über "Facetten der Wiederholung bei Edgar Degas" bei Prof. Dr. Werner Busch an der FU Berlin.
Juni 2007 bis August 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Institut der Philipps-Universität Marburg (Link). September 2009 bis August 2010 Stipendiat am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris im Rahmen des Jahresthemas „Poiesis. Über das Tun in der Kunst“(Link). Seit September 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Forschungsprojekte
Promotionsvorhaben: „Wiederholung und Experiment bei Edgar Degas“, betreut von Prof. Dr. Werner Busch und Prof. Dr. Michael Lüthy (beide FU Berlin).
Publikationen
Aufsätze:
- Vielschichtigkeit und Verunklärung. Die Programmatik der Oberfläche bei James McNeill Whistler, in: Poiesis. Das Tun in der Kunst, hrsg. von Andreas Beyer und Dario Gamboni, Berlin/München: Deutscher Kunstverlag 2013 (Passagen/Passages Bd. 42) [i.E.].
- „Multiplikation und Diversifikation der Bilder und der Akteure in Edgar Degas‘ künstlerischer Praxis“, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 57.1 (2012).
- Prozess vor Produkt. Edgar Degas’ Druckgraphik im Kontext seines späten Schaffens, in: Druckgraphik. Zwischen Reproduktion und Invention, hrsg. von Markus A. Castor, Jasper Kettner, Christien Melzer und Claudia Schnitzer, Berlin/München: Deutscher Kunstverlag 2010 (Passagen; 31).
- „Motivische Versuchsanordnungen: Die Badenden von Edgar Degas in Pastell und Druckgrafik“, in: Impressionismus und Japanmode: Edgar Degas – James Whistler, Ausst. Kat. Städtische Galerie Überlingen, hrsg. von Michael Brunner und Claudia Däubler-Hauschke, Petersberg: Imhof 2009.
- „Degas und Whistler als 'Impressionisten'?“, in: Impressionismus und Japanmode: Edgar Degas – James Whistler, Ausst. Kat. Städtische Galerie Überlingen, hrsg. von Michael Brunner und Claudia Däubler-Hauschke, Petersberg: Imhof 2009.
Katalogtexte:
- Bearbeitung der Katalognummern zu Gemälden, Grafiken und Pastellen von Edgar Degas, in: Impressionismus und Japanmode: Edgar Degas – James Whistler, Ausst. Kat. Städtische Galerie Überlingen, hrsg. von Michael Brunner und Claudia Däubler-Hauschke, Petersberg: Imhof 2009.
Rezensionen:
- Tagungsbesprechung, gemeinsam mit Sylvia Metz: „Künstlerische Theoriebildung und Praxis in der Moderne“, Goethe-Universität Frankfurt a. M., Nov. 2010, in: kunstchronik 64, Nr. 4 (April 2011).
- Rezension von: Agnes Matthias: Zeichnungen des Lichts. Clichés-verre von Corot, Daubigny und anderen aus deutschen Sammlungen. Mit einem Beitrag von Rainer Michael Mason, Ausst. Kat. Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, München / Berlin: Deutscher Kunstverlag 2007, in: sehepunkte 9 (2009) Nr. 5 [15.05.2009].
- Rezension von: Werner Hofmann: Degas und sein Jahrhundert, München: C. H. Beck 2007, in: sehepunkte 8 (2008), Nr. 5 [15.05.2008].
Vorträge
- „’… no longer a friend, a man, an artist!’ Intentionality and agency in Edgar Degas’s artistic practice”, auf der 9. Internationalen Frühjahrsakademie des Internationalen Netzwerks Kunstgeschichte, Frankfurt am Main, Mai 2011.
- „Von der Multiplikation der Bilder und der Akteure: Netzwerkstrukturen in Edgar Degas’ künstlerischer Praxis“, im Rahmen des Workshops „Die Akteur-Netzwerk-Theorie als Herausforderung der Kunstwissenschaft?“, Universität Siegen, April 2011.
- „Bilderfolgen – Handlungsketten: Edgar Degas’ Atelier als Ort des künstlerischen Experiments“, auf dem XXXI. Deutschen Kunsthistorikertag, Forum Frankreich-Forschung, Würzburg, März 2011.
- „Contre l'identité et la représentation. La répétition chez Edgar Degas comme jeu de la différence“, auf der Journée d'étude Poïésis, Institut Nationale d'Histoire de l'Art, Paris, 21. Mai 2010.
- „The problematics of teleological narratives: Some thoughts on the perception of Edgar Degas's late practice“, auf der internationalen Tagung „Le grand âge et ses oeuvres ultimes (XVIe-XXIe siècles)“ an der Université de Poitiers, 10.-12. Dezember 2009. (Publikation in französischer Sprache in Vorbereitung).
- „Zufall und Experiment bei Edgar Degas“, im Rahmen der IFK_Akademie „Die Macht des Zufalls“, Veranstalter: Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien, Maria Taferl, 19. August 2008.
- „Zwei Akademiker auf Abwegen: Degas und 'Monsieur Ingres'“, im Rahmen des Kolloquiums „Wahlverwandtschaften. Zwischen kunsthistorischer Bestimmung und künstlerischer Strategie" des Kunstgeschichtlichen Instituts der Philipps-Universität, Marburg, 18. Juni 2008.
- „La répétition de la danse bei Edgar Degas“, in der Reihe Forschungsergebnisse Berliner Universitäten der Akademie der Staatlichen Museen zu Berlin, Bodemuseum, Museumsinsel, 14. Februar 2008.
- „Facetten der Wiederholung bei Edgar Degas“, Studientag des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin, 25. Januar 2008.
Organisierte Kolloquien
Wahlverwandtschaften. - Zwischen kunsthistorischer Bestimmung und künstlerischer Strategie.Kunstgeschichtliches Institut der Philipps-Universität Marburg (gemeinsam mit Dietmar Rübel und Annika Höppner), Juni 2008. (Link)